Netz, Dose oder Korb. Sie tragen's klimafreundlich fort.

25 Minuten wird eine Plastiktüte im Schnitt gebraucht.

46-mal könnten die pro Jahr verbrauchten Plastiktüten den Äquator umrunden.

1.3 Kilo Plastikmüll verursacht eine Person pro Jahr.

 

Plastiktüten bestehen aus Erdöl, was im Gegensatz zu erneuerbaren Energien endlich ist. Das heißt, dass jede neu hergestellte Plastiktüte Ressourcen kostet die Jahrtausende zum ''Nachwachsen'' brauchen. Bei der Herstellung einer Plastiktüte werden nicht nur kostbare Ressourcen verbraucht, sondern auch das Klima durch CO2-Emissionen bei der Herstellung und Transport. Hinzu kommt noch die Belastung der Umwelt, wenn diese in die freie Natur gelangen. Kunststoffe zersetzen sich erst nach Jahrhunderten, und zerfallen in winzige Teilchen, dem Mikroplastik. Über Wege gelangen diese Teilchen in die Meere und werden für Tiere zur tödlichen Gefahr. Langsam gelangt auch das Mikroplastik in unsere Nahrungskette z. B. durch Fischverzehr.

Dadurch, dass viele Unternehmen Geld für Plastiktüten verlangen oder sie aus ihrem Sortiment verbannen, ist der Plastiktütenverbrauch tatsächlich zurückgegangen. Als Alternative bieten Einzelhandel und/oder Supermärkte Tüten aus Bioplastik, Papier und Baumwolle an. Aber sind diese Alternativen wirklich nachhaltiger?

Die Papiertüte hat den entscheidenden Vorteil, dass sie biologisch abbaubar ist. Allerdings ist die Herstellung sehr energie- und wasserintensiv. Für die Herstellung einer Papiertüte wird doppelt so viel Wasser verbraucht. Zur mehrfachen Nutzung sind Papiertüten auch nicht gut geeignet, da sie schneller reißen, erst recht bei Regen. Vorteilhaft bei den Papiertüten ist, dass falls sie in der Natur landen sich schneller zersetzen als die herkömmliche Plastiktüte.

Die Herstellung einer Baumwolltasche benötigt viel Wasser, außerdem kommen bei der Gewinnung Pestizide zum Einsatz. Der Baumwollbeutel ist also in seiner Produktion sehr umweltbelastend und benötigt deutlich mehr Ressourcen als die Plastiktüte. 25 Mal muss eine Baumwolltasche benutzt werden, um dieses Defizit auszugleichen. Bei jedem Einkauf nicht eine neue Baumwolltasche "der Umwelt zuliebe" kaufen sondern lieber darauf achten immer eine dabei zu haben.

 

Viel Besser: einen eigenen Stoffbeutel aus Stoffresten nähen! »Hier einen Beitrag dazu.

 


 

 

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