Thomas Schneider, Gastronom aus Offenburg

veröffentlicht am 27.03.2021

 

„Ich bin Klimaschützer, weil ich gegen den täglichen Müll, der durch die Corona-to-go-Zeit anfällt, ein Pfandsystem für Mehrwegschalen in meinem Restaurant eingeführt habe."

 

Seit 9. März dieses Jahres bietet Thomas Schneider, Inhaber des Restaurants Mum Aroi im Deutschen Michel, das Pfandsystem Rebowl an und ist begeistert. Lange habe er gesucht, von Glas war er wegen Gewicht und Bruchgefahr nicht hundertprozentig überzeugt. Im Netz stieß er dann auf Rebowl und Recup. „Die Bowls sowie der Preis haben mich dann überzeugt“, erklärt Schneider. Mitte Januar habe er bei Rebowl bestellt, aber durch Lieferschwierigkeiten kamen die ersten Hundert erst am 8. März. „Sie waren innerhalb einer Woche vergriffen“, freut er sich über den Zuspruch bei seinen Gästen. Die Restlieferung von 200 Stück ist am Freitag angekommen. Und er werde wohl noch mal nachbestellen. „Man hat eine dreimonatige Probephase, ab dann kommt eine Systemgebühr dazu, die zwischen 25 und 45 Euro liegt, abhängig von der Vertragslänge“, informiert der Offenburger. Preis, Material und einfache Handhabe haben ihn überzeugt, so Schneider. Er rät seinen Kollegen, es mal auszuprobieren. „Meine Gäste finden es super! Und wenn viele Gastronomen mitmachen, wird es auch einfacher, die 5 Euro-Pfandgebühr zu investieren,“ hofft der 40-Jährige auf großen Zuspruch auch bei seinen Kolleginnen und Kollegen.

 

Darüber hinaus benutzt das Mum Aroi-Team seit zwei Jahren kompostierbare Tüten, die zwar viermal so teuer sind wie normale Plastiktüten, aber das sei es ihm wert, so Schneider. Für den Reis und die gebratenen Nudeln hat er Kartonboxen angeschafft.

 

Sobald er wieder öffnen kann, will er bei dem Projekt „Click a tree“ von Gründer Chris Kaiser mitmachen. Dieses unterstützt mit der Pflanzung von Bäumen – fünf Euro pro Baum – nicht nur die Wiederaufforstung in Ghana, sondern schafft auch Vollzeitarbeitsplätze und fördert eine Unternehmerschule für arbeitslose Jugendliche im Land. Wer Interesse hat, kann sich im Netz unter clickatree.com informieren.

 

"Unser Gemüse wird nach biologisch-dynamischen Richtlinien mit viel Herzblut angebaut."

Johannes Witt, Demeter Landwirt

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"Ich achte in meiner Agentur auf Klimaschutz und lasse den CO2-Fußabdruck erstellen."

Rafael Yupanqui, Offenburg

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"Ich minimiere durch nachhaltige Mobilität den CO2-Ausstoß."

Petra Rumpel, BUND

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"Nachhaltigkeit, Fruchtwechsel, Erhalt und Gebrauch stehen gegen Niedriglohn, kurzlebige Güter samt schädlichem Rauch."

Walter Bitzer, Offenburg

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