Laura Kunz und Matthias Busam

„Wir sind Klimaschützer, weil wir am Ende fast 80 Prozent CO2 einsparen und damit weit über der von der Stadt verlangten Einsparung von 40 Prozent CO2 liegen.“

 

Sie sind die ersten Haussanierer im Rahmen des sädtischen Förderprojekts "100 Häuser werden klimafit".

 

Vieles vom Konzept des alten Hauses bleibt erhalten. Das schreibt schon der Denkmalschutz vor. Aber die Beiden haben selbst großes Interesse daran, alte Sandsteinplatten, Gebälk, Türen sowie Dielenboden und Dach zu erhalten, wie es einstmals gebaut worden ist. Die Außenwände sind 50 Zentimeter dick, so dass auf Dämmung verzichtet werden kann. Im Obergeschoss wird man einen Schilf-Lehm-Putz anbringen.

 

Eine Luft-Wärmepumpe sowie ein Pellet-Ofen, der die Zentralheizung unterstützt, sorgen für eine warme Stube. Später soll ein dänischer Ofen im Obergeschoss zusätzlich wohlige Wärme bringen.

 

Das Tragwerk wurde vom Statiker Ralf Quarti untersucht. Ebenso wurde eine Holzanalyse erstellt. „Die Materialien, die noch gut sind, müssen wieder verwendet werden“, betont Laura Kunz. Darauf achtet die Denkmalschutzbehörde. Das Alte mit dem Neuen zu kombinieren mache den ganz besonderen Charme aus. „Dieses Haus ist für uns der optimale Kompromiss!“

 

 

 

 

 

Weitere Klimaschützer

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