Carmen Blust, Marktleiterin des Unverpackt-Ladens

veröffentlicht am 10.04.2021

 

„Ich bin Klimaschützerin, weil es mir eine Herzensangelegenheit ist, unseren wundervollen Planeten mit all seinen Facetten auch noch in vielen Jahren mit meinen Kindern und deren Nachkommen voller Wertschätzung und Achtsamkeit erleben zu können.“

 

Eröffnet wurde der Unverpackt-Laden einMACHGLAS Offenburg am 28. Mai 2020. „Die Idee dazu hatten junge Menschen der Initiative Fridays for Future im April/Mai 2019. Schnell hatte sich eine Initiative Unverpackt zusammengefunden, aus der dann letztendlich im November 2019 die Genossenschaft einMACHGLAS Offenburg eG gegründet wurde“, blickt Carmen Blust zurück. Von Beginn wurde das Konzept des Ladens sehr gut angenommen, freut sich die Vorstandsvorsitzende. Denn sowohl die Möglichkeit der Vermeidung von Müll und Lebensmittelverschwendung, als auch die Schließung einer Nahversorgungslücke bescheren dem Unverpackt-Laden einen immer größer werdenden Kundenstamm. „Mit unserem Team wollen wir die Menschen nicht mit erhobenem Zeigefinger auf Missstände aufmerksam machen, sondern sie mit Begeisterung für die Sache gewinnen und als ‚Überzeugungstäter‘ täglich vorleben, was Engagement im Kleinen für Klimaschutz bedeutet“, so Blust.

 

Besonders stolz ist sie auf eine Genossenschafts-Gemeinschaft mit über 750 Mitgliedern innerhalb eines Jahres, die ehrenamtlich täglich im wertvollen Austausch das gesamte Projekt weiterentwickeln. Ziel sei es für sie und ihre Mitstreitenden, den Standort zu stärken und den Menschen mit weiteren Angeboten in Form von interaktiven Veranstaltungen und Workshops zu zeigen, wie wichtig es ist, auch im Kleinen Etappenziele zu erreichen. „Den ersten Schritt haben wir mit unserem wöchentlichen ‚Info-Talk im Einmachglas‘ gemacht“, erklärt sie. Hier werde dem Besucher die Möglichkeit geboten, sich über aktuelle Themen rund um die Unverpackt-Frage und über die Produkte zu informieren, ergänzt Blust.

 

"Nachhaltigkeit, Fruchtwechsel, Erhalt und Gebrauch stehen gegen Niedriglohn, kurzlebige Güter samt schädlichem Rauch."

Walter Bitzer, Offenburg

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"Ich minimiere durch meine Ernährung den CO2-Ausstoß."

Stéphane Dupas, Offenburg

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"Klimafreundliches Handeln trägt zu unserem Gemeinwohl und Lebensglück bei."

Stefan Falk, Organisator des Offenburger Klimastammtisches

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