Umwelttipps statt Süßigkeiten

Zum vierten Mal beteiligten sich die Schüler/innen der Grundschule Weier, der Außenklasse der Helme-Heine-Schule sowie der Außenstelle der Werkrealschule Windschläg im Schuljahr 2018/2019 am städtischen Projekt „Klimaschutz mit Prämie“. Am Freitag, 22. November überreichten ihnen die städtische Klimaschutzmanagerin Bernadette Kurte und Helen Uhl, Projektleiterin für Klimaschutzprojekte mit Schulen, die Urkunde, die ihnen die erfolgreiche Teilnahme am Projekt bescheinigt.

 

„Euer tolles Klimaschutzengagement im letzten Schuljahr wird mit 360 Euro belohnt“, freut sich Uhl. Und dieses Engagement, kann sich sehen lassen: So erarbeiteten die Energiemanager, von denen es in Weier in jeder Klasse zwei gibt, eine Verhaltensregel zum richtigen Heizen und Lüften der Räume, die dann in allen Klassen eingeführt wurde. Einige Klassen machten beim Programm „Wir Klimafüchse“ vom Waldmobil mit, und die vierten Klassen nahmen am Projekt „Klimaschutz macht Schule“ des BUND-Umweltzentrum Ortenau teil.

 

Die Klassen der Werkrealschule Windschläg beteiligten sich am Sternenlauf der Offenburger Schulen im Sommer. Auch veranstalteten die Schulen einen Spiele- und Büchertauschtag und einen klassenübergreifenden Lern-Tag zu Energie und Umwelt und besorgten Mehrweg-Geschirr für den Verkauf des gesunden Schulfrühstücks.

 

„Wir sind natürlich auch in diesem Schuljahr wieder beim Projekt ,Klimaschutz mit Prämie‘ dabei“, informiert Schulleiterin Simone Gloski. In den Herbstferien beschäftigten sich bereits die Hortkinder mit Leiterin Irmgard Krocker mit Recycling und besuchten den Wertstoffhof in Rammersweier. Dazu erklärte Energiemanager Brandon aus der dritten Klasse das Problem der Plastikverschmutzung und was wir dagegen tun können.

 

Außerdem stellte die Klimamanagerin der Schule Weier, Susanne Klett, mit den Energiemanagern der dritten Klasse den diesjährigen Adventskalender vor: Statt Süßigkeiten gibt es bis Weihnachten täglich einen neuen Klimatipp, mit dem Schüler/innen im Schulalltag etwas fürs Klima tun können. Diese Tipps werden ausgehängt und im Januar ist dazu ein Klimaquiz geplant, bei dem die jungen Leute zeigen können, was sie sich gemerkt haben.

 

Dass die Schule in den verschiedensten Bereichen auf Nachhaltigkeit achtet, zeigen auch die Schul-T-Shirts, die der Vorsitzende des Fördervereins, Christian Neupert, den Erst- und Zweitklässlern übergab. Sobald einem Kind das T-Shirt zu klein wird, kann es dieses durch ein größeres eintauschen. Damit die T-Shirts nicht so schnell ausbleichen und lange in Umlauf bleiben können, sind diese seit diesem Jahr hellblau.

 

Für die Aktionen im Schuljahr 2018/2019 erhalten die Schulen 66 von 82 erreichbaren Punkten im Projekt „Klimaschutz mit Prämie“ – einen Punkt mehr als im Vorjahr. „Mit der Prämie wollen wir etwas für alle Kinder tun: Deshalb werden wir die Pausen-Fahrzeuge reparieren und weitere anschaffen“, so Gloski, „denn diese werden von allen Kindern, egal welchen Alters, genutzt.“ Bei den Neuanschaffungen will sie besonders auf die nachhaltige Produktion und die Langlebigkeit der Fahrzeuge Wert legen.

 

Über das Schulprojekt „Klimaschutz mit Prämie“ honoriert die Stadt Offenburg Klimaschutz- und Energiesparaktionen an Schulen. Teilnehmende Schulen verpflichten sich, Maßnahmen zur Bildung von Umweltbewusstsein bei Schülern und Lehrern durchzuführen. Qualität und Quantität der durchgeführten Aktivitäten werden über ein Punktesystem bewertet, das die Grundlage für die Berechnung der Prämie darstellt. Das Projekt ist offen für alle städtischen Schulen in Offenburg.

 

Für weitere Informationen steht Helen Uhl, Projektleiterin für Klimaschutzprojekte mit Schulen, unter 0781/82-2446 oder helen.uhl@offenburg.de zur Verfügung.