Vier Filme, eine Mission: Nachhaltigkeit und Klimaschutz auf der Leinwand

Eine Filmreihe des Offenburger Netzwerks für Nachhaltigkeit

Gerade zum Jahreswechsel machen sich viele Menschen Gedanken um die Zukunft. Neben wirtschaftlichen Fragen wächst die Sorge, dass sich die Lebensbedingungen für alle Lebewesen – auch für uns Menschen in den wohlhabenden Ländern – durch den Klimawandel, den Rückgang der Artenvielfalt sowie die zunehmende Umweltbelastung durch Raubbau und Gifte verschlechtern. Da viele dieser Probleme menschengemacht sind, besteht die Möglichkeit zur Kurskorrektur und zu einem umweltverträglichen Lebensstil. Die Umweltfilmreihe des Offenburger Netzwerks für Nachhaltigkeit möchte hierzu Denkanstöße geben und lädt alle Interessierten ein, sich mit den Herausforderungen und Lösungsansätzen auseinanderzusetzen.

 

Die Filmreihe umfasst vier Veranstaltungen, die jeweils unterschiedliche Aspekte des Umwelt- und Klimaschutzes beleuchten:

 

Auftakt am Donnerstag, 15. Januar um 19 Uhr: 

Der erste Film „Urgewald – Auf den Spuren des Geldes“ wird in der VHS Offenburg, Amand-Goegg-Str. 4, Saal 102 gezeigt. Wenn Natur zerstört, Klimaziele missachtet und Menschenrechte verletzt werden, steckt dahinter meist viel Geld. Hier setzt Urgewald an: Seit 1992 offenbart die Umwelt- und Menschenrechtsorganisation die Geldquellen hinter zerstörerischen Projekten. Der Dokumentarfilm zeigt, wie vor 30 Jahren eine Handvoll Aktivist*innen an einem WG-Tisch den Grundstein legte und wie aus dem kleinen Verein in der münsterländischen Provinz eine anerkannte, schlagkräftige Organisation wurde. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

 

Zweiter Film am Dienstag, 27. Januar um 19 Uhr:

Im Evangelischen Gemeindehaus Offenburg, Poststraße 16, wird der preisgekrönte Dokumentarfilm „Bis hierhin und wie weiter?“ gezeigt. Regisseur Felix Maria Bühler begleitet seine fünf Protagonist*innen ein ganzes Jahr lang hautnah bei ihren Aktionen. Der Film fängt freundschaftliche, intime Momente ein und zeigt auch die Schwierigkeiten, mit denen sich die Aktivist*innen täglich konfrontiert sehen – von Ohnmachtsgefühlen über heftigste Beschimpfungen auf der Straße bis hin zur Strafverfolgung. Die zentrale Frage lautet: Wie weit sind sie bereit zu gehen und wo liegen ihre Grenzen, um für ihre Ideale einzustehen? Der Film zeigt eindrücklich die Herausforderungen derer, die sich für eine bessere Zukunft einsetzen und stellt zur Diskussion, wie weit Aktivismus in der Klimakrise gehen darf und muss. Im Anschluss findet ein Filmgespräch mit Claudia Roloff statt.

 

Dritter Film am Donnerstag, 5. Februar um 19 Uhr:

Im katholischen Bildungszentrum Offenburg, Straßburger Straße 39, wird die französische Sozialkomödie „Black Friday for Future“ (in deutscher Sprache) präsentiert. Kostenlose Verpflegung lockt Albert und Bruno in die Welt der Klimaaktivisten – und sie finden auch dort zunächst Wege, sich Vorteile zu verschaffen. Der Film stammt von den Machern von „Ziemlich beste Freunde“ und beleuchtet das Thema Konsumrausch und Klimakrise mit viel Humor, ohne belehrend zu wirken. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

 

Abschluss am Dienstag, 10. Februar um 19 Uhr:

Die Dokumentation „Requiem in Weiß – Das würdelose Sterben unserer Gletscher“ läuft in der VHS Offenburg. Die Gletscher der Ostalpen sterben – unumkehrbar, darin ist sich die Wissenschaft einig. Gleichzeitig boomt der Tourismus. Die Dokumentation von 2025 zeigt an 14 Gletschern die Entwicklungen auf und berührt damit emotional, ohne wertend sein zu wollen. Im Anschluss findet ein Filmgespräch statt.

 

Der Kostenbeitrag für jede Veranstaltung beträgt 5 Euro.