Klimaschutz in Offenburg
Offenburg Klimabuendnis
Großer Deich Offenburg
Klimaschutzkonzept

Stimmen aus Offenburg

Oberbürgermeisterin Edith Schreiner
Foto: Michael Bode

Der Klimawandel und seine Folgen sind eine der größten Herausforderungen unserer Zeit. Dabei steht der Begriff „Energiewende“ für den Aufbruch in das Zeitalter der erneuerbaren Energien und der Energieeffizienz. 

Um dem Klimawandel wirkungsvoll zu begegnen, ist Handeln auf unterschiedlichen Ebenen dringend geboten. Ich freue mich, dass wir hier in Offenburg mit der Verabschiedung des Integrierten Klimaschutzkonzeptes im Gemeinderat am 7. Mai 2012 einen wichtigen Schritt zur weiteren Reduzierung der CO2-Emissionen realisiert haben.

Seit vielen Jahren setzen sich die Stadt sowie Offenburger Bürger und Unternehmen aktiv für umweltschonende Energieerzeugung und Klimaschutz ein. Beispielsweise betreibt Offenburg seit Jahren ein Energiemanagement für die städtischen Liegenschaften, wodurch wir erhebliche Einsparungen erzielt und den CO2-Ausstoß reduziert haben. Seit 1995 ist Offenburg Mitglied im Klimabündnis und hat im Zuge der Stadtkonzeption/Lokale Agenda verschiedene Ziele festgelegt und Projekte im Sinne einer nachhaltigen Stadtentwicklung durchgeführt. Auch die langjährige Förderung des „Umweltverbunds im Verkehr“ (ÖPNV, Fußgänger- und Radverkehr) zeigt, dass Offenburg im Vergleich mit anderen Städten mit einem Anteil des Umweltverbunds von 52 Prozent sehr gut abschneidet.

Um die auf nationaler und internationaler Ebene gesetzten Ziele zur Steigerung der Energieeffizienz und CO2-Einsparung zu erreichen, hat der Gemeinderat am 6. April 2009 beschlossen, ein Klimaschutzkonzept erstellen zu lassen. Das von der Klimaschutz- und Energieagentur Baden-Württemberg (KEA) unter Begleitung der Ortenauer Energieagentur (OEA) gemeinsam mit der Stadt erarbeitete Integrierte Klimaschutzkonzept bewertet die Ist-Situation in den verschiedenen klimaschutzrelevanten Handlungsfeldern und macht auf dieser Grundlage Vorschläge zu künftigen Handlungsschwerpunkten und Maßnahmen. Gefördert wurde das Projekt aus dem Programm des Bundesumweltministeriums zur „Förderung von

Klimaschutzprojekten in sozialen, kulturellen und öffentlichen Einrichtungen“ in Höhe von 60 Prozent der Gesamtkosten. 

Klimaschutz funktioniert nur, wenn er von allen gemeinsam getragen und vorangetrieben wird. Daher geht das Konzept über die von der Stadtverwaltung umsetzbaren Klimaschutzmaßnahmen hinaus und möchte auch Privathaushalte, die vor Ort ansänssigen Betriebe sowie auch Vereine und Verbände dafür gewinnen, gemeinsam zum Klimaschutz beizutragen. Dazu flossen Ergebnisse aus Beratungen im Klimaschutzbeirat mit Vertreterinnen und Vertretern der Gemeinderatsfraktionen sowie Umweltverbänden, Gewerbe und Industrie, Wohnungsbaugesellschaften und Gespräche mit der Bürgerschaft in das Konzept mit ein.

Ziel unseres Offenburger Klimaschutzkonzeptes ist es, die CO2-Emissionen um 20 Prozent bis zum Jahr 2020, um 35 Prozent bis 2035 und um 60 Prozent bis 2050 zu reduzieren. 

Ich wünsche allen Beteiligten bei der Realisierung viel Erfolg!