Klimaschutz in Offenburg
Offenburg Klimabuendnis
Klimaschützer

Walter Bitzer, Offenburg

Walter Bitzer, Inhaber des Ladengeschäfts Oleofactum in der Hildastraße 4

„Ich bin Klimaschützer, weil ich naturbelassene Bio-Speise-Frischöle produziere, die aus ursprünglichen und von chemischem Dünger unabhängigen Kulturen gewonnen sind und im Direktvertrieb der kürzeste Weg unseres Öls zum Kunden Energie spart.“

Seit Januar 2006 betreibt Walter Bitzer seinen bio-zertifizierten Ölmühlenbetrieb mit gläserner Produktion in der Hildastraße 4 und feiert in diesem Jahr sein zehnjähriges Bestehen. Gemeinsam mit seinem 12-köpfigen Team bietet er bis zu 18 Bio-Speise-Frischöle an, die er seinen Kunden vor Ort und im Web-Shop anbietet. Vom Rohstoff bis zur Etikettierung kann jeder Produktionsschritt erlebt werden. Pressprotokolle von insgesamt fünf Ölpressen belegen die Frische von Bitzers edlen Produkten, die von Kunden jederzeit eingesehen werden können. 

Seine Rohstoffe bezieht er aus der ganzen Welt – immer von dort, wo er die höchste Qualität finden kann. So bezieht er zur Zeit beispielsweise Kokosflocken aus Sri Lanka, Leinsaat aus China, Schwarzkümmelöl aus Ägypten und Aprikosenkerne aus der Türkei – allesamt aus ökologischem Anbau, der einer strengen, engmaschigen Kontrolle unterliegt. Besonders stolz ist der gelernte Ölmüller auf einen vertraglichen Naturland-Anbau von Leindotter auf einem Feld bei Ichenheim. Sein Credo: „Nur Qualität zählt!“ Dazu gehören für ihn selbstverständlich ausschließlich Öle, die nicht haltbar gemacht werden. „Unsere Öle sind innerhalb der ersten vier Wochen von überragender Qualität, für die wir als Qualitätsmerkmal den Begriff „Bio-Speise-Frischöl“ geprägt haben. Danach sind sie zwar noch genießbar, doch die Qualität baut ab“, weiß der Fachmann.

Für Bitzer und sein Team sind Produktion und Verkauf nicht zu trennen. „Wir wollen dem Handwerk Würde geben, indem wir es transparent machen“, lautet seine Geschäftsphilosophie. Der ganze Laden mit Ölmühle, Versand- und Verkaufsraum ist Schaufenster. Die Öffentlichkeit und die Besucher sind beobachtende Teilnehmer in einer gläsernen Produktion. Bitzer ergänzt: „Nachhaltigkeit, Fruchtwechsel, Erhalt und Gebrauch stehen gegen Niedriglohn, kurzlebige Güter samt schädlichem Rauch.“

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