Klimaschutz in Offenburg
Offenburg Klimabuendnis
Klimaschützer

Jens Lüdeke, Stadt Offenburg

Jens Lüdeke schützt die Umwelt und liebt die Natur
Foto: S. Wagner-Köppel

Ich bin Klimaschützer, weil ich ein spannendes Tätigkeitsfeld habe und ich mich ehrenamtlich in Umweltverbänden engagiere.

Er liebt die Natur und seine südbadische Heimat. Das steht dem Diplom-Ingenieur Jens Lüdeke ins Gesicht geschrieben, wenn er von seiner Arbeit als Umweltplaner in der Abteilung Stadtplanung und Stadtgestaltung berichtet. Er steht dafür ein, dass Offenburgs Lokalklima auch in Zeiten des Klimawandels Bestand hat und dass der „Kinzigtäler“ munter bläst, um an heißen Sommertagen die nötige Abkühlung in die Stadt zu bringen. Er hat ein Auge darauf, dass auch das innerstädtische Grün erhalten bleibt und der „Grüne Ring um die Innenstadt“ entsprechendes Gewicht behält.

Wenn bei Baumaßnahmen Flächen neu versiegelt werden, müssen Ausgleichsflächen geschaffen werden. Das können zum Beispiel extensiv genutzte Streuobstwiesen oder naturnah entwickelte Waldbereiche sein. Ein gelungenes Beispiel ist für ihn die Ausgleichsfläche am Rande des Gewerbegebiets Elgersweier. Wasserflächen für Frösche, ein bepflanzter Wall und Spazierwege, Magerwiesen mit seltenen Blumenarten und Schutzräume für Wildbienen haben der Bevölkerung etwas Schönes beschert - „eine kleine grüne Oase, die auch gerne angenommen wird“, freut sich der Planer.   

An seinem Beruf findet er besonders schön, dass er nicht nur Planer, sondern auch Bauleiter sein kann und damit die Umsetzung von Maßnahmen vor Ort sieht. Es freut ihn, dass „man hier in der Stadt Offenburg für das Thema Umwelt immer ein offenes Ohr hat“. Geboren in der Ökostadt Freiburg, kam der Diplom-Ingenieur früh durch Tschernobyl und das Waldsterben mit brisanten Umweltthemen in Berührung und engagiert sich seit seiner Jugend ehrenamtlich in Umweltverbänden. Sein Auto hat er inzwischen verkauft. Er fährt Bahn, „ist viel bequemer“. Sein Zuhause funktioniert mit 100 Prozent Ökostrom. Auf den Tisch der Familie kommen nur biozertifizierte Lebensmittel und das Gemüse aus eigenem Anbau. Dafür hat er sich einer Gärtnerkooperative angeschlossen. „Wir haben fünf Hektar Acker. Die Arbeit im Feld ist ein guter Ausgleich zum Büro“, lacht Lüdeke. Sein beruflicher Werdegang führte ihn unter anderem zuletzt ins Bundesministerium für Umwelt in Berlin, wo er sich vor allem mit dem Thema Windenergie beschäftigte. Er ist also ein Heimkehrer, will fortan hier bleiben und  mithelfen, „die Schönheit des Badener Landes und insbesondere Offenburgs zu bewahren“.

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