Klimaschutz in Offenburg
Offenburg Klimabuendnis
Klimaschützer

Barbara Roth, Offenburg

Barbara Roth betreibt einen Buchhandel

„Ich bin Klimaschützerin, weil ich versuche, sowohl im Geschäft als auch privat möglichst viele Ressourcen einzusparen.“

Die „Rothen Tüten-Aktionen“ seit 2010 zeigen nachhaltige Erfolge. Barbara Roth und ihr Team verzichten seitdem auf ein aktives Anbieten der Tüten. Zurückliegend wurden Zehntausende von Tüten und rund 1000 Liter Erdöl eingespart. „Man muss sich umerziehen“, sagt die Buchhändlerin. Sie selbst trägt immer eine kleine Tasche in Erdbeerform mit sich. „Sieht nett aus und hält lang.“ Der kleine Beutel verschwindet in der Handtasche und ist schnell zur Hand, wenn der Einkauf zu verstauen ist. „Eine Plastiktüte lebt 500 Jahre! Es ist höchste Zeit, dass wir etwas machen.“ Und jeder kann in seinem Umfeld aktiv sein.

Barbara Roth ist schon vor 15 Jahren mit dem Geschäft und privat zu einem Ökostrom-Anbieter gewechselt. „Das war ein sehr großer Schritt.“ Denn die Stromkosten im Unternehmen haben sich verdoppelt. Privat kam sie mit dem 100 Prozent-Ökostrom eher günstiger weg. Aber für das Unternehmen wurde es eindeutig teurer. „Das ist mir unsere Umwelt wert.“ Sie hat das als Einzelhändlerin in Offenburg umgesetzt. Zusätzlich hat sie einen Energieberater eingesetzt. Die kleinen Dinge, wie Drucker und Bildschirme abends ausschalten, ließen sich sofort realisieren.

Auch Zuhause wird auf die Ressourcen geachtet. So heißt es beim Zähneputzen, den Wasserhahn zudrehen. Toilettenstopps helfen ebenso beim Wasser sparen. „Es ist erstaunlich, mit wie wenig Wasser man auskommen kann,“ erinnert sie sich an eine Reise durch die Wüste. In der Stadt fährt Barbara Roth sowieso mit dem Fahrrad. Es gibt nur einen Geschäftswagen. Zudem ist sie Inhaberin einer Bahncard. „Ich fahre viel und gern Zug.“ Beim Einkauf vertraut sie auf ihre Marktfrau. Die Buchhändlerin schätzt die frischen Produkte aus der Region. Wenn bei den Menschen erst einmal grundsätzlich die Bereitschaft und das Bewusstsein zum Einsparen der Ressourcen vorhanden ist, kann jeder in seinem direkten Umfeld aktiv zum Klimaschutz beitragen.

Weitere nützliche Tipps zum Energiesparen und Klimaschützen sind auf den beiden Internetseiten www.klimaschutz-offenburg.de und www.klima-sucht-schutz.de zu finden.

Weitere Klimaschützer

"Unser Wochenmarkt nennt sich auch "grüner Markt"

Lydia Gören, Stadt Offenburg

» weiterlesen

"Klimaschutz muss schon bei den Kleinsten beginnen."

Julia Koch, Stadt Offenburg

» weiterlesen

"Ich führe meinen Haushalt energiebewusst."

Karsten Möller, PVD

» weiterlesen